Hongkong, Indonesien, Kontinental, Malaysia
PGI, Evangelischer Kirchenbund in Indonesien
Die Rolle des Evangelischen Kirchenbunds in Indonesien (PGI) ist wichtiger als in anderen Ländern, da er eine religiöse Minderheit in einem muslimischen Land mit hoher sozialer Kontrolle repräsentiert. Als repräsentative Körperschaft der Protestant*innen hat der PGI in Indonesien eine wichtige konsultative Rolle mit der Regierung. Der PGI ist sehr darum bemüht, den interreligiösen Dialog aktiv mitzugestalten und voranzutreiben und hat bereits mehrere Projekte zu interreligiöser Friedensförderung initiiert. Mission 21 hat eine lange Beziehung mit dem PGI (gegründet 1950), welche nach dem 2. Weltkrieg durch die Arbeitsgemeinschaft des indonesischen Kirchenbundes und den damals in Indonesien tätig gewesenen europäischen Missionsgesellschaften (Eukumindo) aufgebaut wurde. Die Beziehung zwischen der Basler Mission (heutige Mission 21) und dem PGI wurde 1993 formell anerkannt, als der PGI ein Mitglied des Asian Fellowships wurde, einer Vereinigung der Partnerorganisationen der Basler Mission in Asien.
Mission 21 unterstützt die interreligiöse Zusammenarbeit für Frieden und Gerechtigkeit sowie das neue Programm zur Unterstützung von Arbeitsmigrantinnen und zur Prävention von Menschenhandel. Als Dachorganisation von über 80 evangelischen Kirchen engagiert sich der PGI mit Unterstützung von Mission 21 auch im Bereich Anti-Korruption und verantwortungsvolle Regierungs- und Organisationsführung. Der PGI übernimmt die Regelung der Visa von ökumenischen Mitarbeitenden von Mission 21 in Indonesien. Mission 21 pflegt eine lange Beziehung zum PGI, der national und international sehr gut vernetzt ist.


