Youth Summit 2026
by Young@Mission21
Der Youth Summit 2026 ist ein zweitägiges, internationales Online-Event für junge Erwachsene, bei dem sich Teilnehmende im Alter von 18 – 35 Jahren zu zentralen Fragen globaler Gerechtigkeit austauschen und gemeinsam lernen.
Am 27. und 28. März 2026 findet zum 9. Mal der Internationale Youth Summit online über Zoom statt. Dieses Jahr dreht sich dabei alles um den Erhalt und die Förderung von Biodiversität. In den drei Sessions beschäftigen wir uns mit neuen Perspektiven, soziokulturellen Ansätzen und natürlich dem Engagement junger Erwachsener weltweit.
Der Youth Summit 2026 ist bald live. Das Team young@mission21 und das Sounding Board freuen sich, anzukündigen, dass die diesjährige Ausgabe grösser ausfallen wird als in den vergangenen Jahren. Nachdem sich im 2025 rund 140 junge Erwachsene aus 38 Ländern angemeldet hatten und sich die Teilnehmenden an der Veranstaltung stark engagiert eingebracht haben, möchten wir deren Wunsch für mehr Raum zum gemeinsamen Austausch und Lernen nachkommen. Dazu haben wir den Youth Summit auf zwei Tage und mehr als die doppelte Zeit ausgeweitet! Also markiert die Daten dick in euren Kalendern: der Youth Summit 2026 findet am Freitag, 27. und Samstag, 28. März 2026 online über Zoom statt. Registriere dich noch heute hier, wir freuen uns auf deine Teilnahme.
Der Youth Summit 2026 findet während folgenden Zeitfenstern statt. Alle Zeiten sind in CET angegeben. Du findest deine Zeitzone hier.
| Freitag, 27. März, 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr CET | New Perspectives on the Impacts of a Decrease in Biodiversity and Local Adaptations |
| Samstag, 28. März, 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr CET | The Heritage of Biodiversity Conservation |
| Samstag, 28. März, 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr CET | Youth Actions against the Decrease in Biodiversity |
Referent*innen
Schutz von Gewässern und der menschlichen Gesundheit durch die Reduktion des Pestizideinsatzes in der Schweiz
Fabienne Genewein (Switzerland)
Fabienne Genewein ist derzeit Praktikantin beim WWF Schweiz, wo sie im Bereich Agrarpolitik mit Schwerpunkt auf der Reduktion des Einsatzes chemisch-synthetischer Pestizide in der Schweiz tätig ist.
Indigenes Wissen und der verantwortungsvolle Umgang mit der biologischen Vielfalt
Junia Anilik (Malaysia)
Junia Anilik ist eine Kadazan aus Sabah, Malaysia, und arbeitet für den PACOS Trust. Sie unterstützt indigene Gemeinschaften dabei, traditionelles Wissen, Selbstverwaltung und den Schutz der biologischen Vielfalt durch von Jugendlichen und Gemeinschaften geleitete Initiativen zu stärken.
Das kulturelle und religiöse Erbe von Biodiversitätsschutz
Regula Armingeon (Schweiz)
Regula Armingeon ist Umweltingenieurin und ehemalige IT-Spezialistin. Sie arbeitet als Klimaschutzbeauftragte für die Reformierte Kirche Bern-Jura-Solothurn. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Bewahrung der Schöpfung und die Stärkung von Gemeinschaften im achtsamen Umgang mit den Ressourcen der Erde.
Gender Gerechtigkeit und Artenvielfaltschutz
Katherine Edith Meza Alegre (Perú)
Katherine Meza ist Soziologin und Gender-Expertin mit langjähriger Erfahrung in der Unterstützung indigener Organisationen und gemeindegeleiteter Projekte in den Anden. Ihr Schwerpunkt liegt auf Geschlechtergleichstellung, partizipativen Prozessen, Klimagerechtigkeit und Programmunterstützung.
Perspektiven indigener und lokaler Gemeinschaften beim Schutz der biologischen Vielfalt
Glendy Caichihua (Perú)
Glendy Caichihua ist eine Expertin für Waldschutz mit Erfahrung in der Leitung von Naturschutz- und ökosystembasierten Anpassungsinitiativen in den Anden- und Amazonasgebieten Perus. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Stärkung lokaler Kapazitäten zur Sicherung der Lebensgrundlagen und zur Verbesserung der Anpassung an den Klimawandel unter Einbeziehung geschlechtsspezifischer, interkultureller und territorialer Ansätze.
Das kulturelle und religiöse Erbe von Biodiversitätsschutz
George Matey Okorley (Ghana)
George Matey Okorley ist ein Experte für Glauben und Entwicklung, Umweltstratege und Autor, der an der Schnittstelle von Theologie, Community-Entwicklung und Klimaresilienz tätig ist. Mit seiner Arbeit setzt er sich für die Bewahrung der Schöpfung, indigenes Wissen und die Förderung junger Führungskräfte ein und unterstützt Kirchen und Gemeinden in ganz Ghana und Westafrika dabei, Umweltverantwortung, ethische Regierungsführung und nachhaltige Entwicklung miteinander zu verbinden .
Wirksamer Naturschutz mit Fernerkundung in konfliktbetroffenen Regionen
Manuel Weber (DR Kongo)
Manuel Weber ist Umweltwissenschaftler und arbeitet als Biomonitoring- und Forschungsberater für den Upemba-Nationalpark in der DR Kongo. Parallel dazu promoviert er an der Wageningen University in den Niederlanden im Bereich Fernerkundung und Geoinformationssysteme. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie nachhaltiger und wirksamer Naturschutz in konfliktbetroffenen Regionen gelingen kann.
Bolivianische Jugend für Biodiversität
Denilson Gary Sarco Hancco (Bolivien)
Denilson Gary Sarco Hancco ist Jurist mit einem Abschluss der UMSA und der Andenuniversität und engagiert sich als Parlamentarier in den Bereichen Völkerrecht, Menschenrechte, ökologische Gerechtigkeit, nachhaltige Finanzen und Jugendführung.
Bolivianische Jugend für Biodiversität
Gastón Joshua Zientarski (Bolivien)
Gastón Joshua Zientarski ist Rechtsanwalt und politischer Aktivist mit 15 Jahren Erfahrung im Aktivismus. Er ist Mitglied der Jugendgemeinschaft des WWF Bolivien.
Traditionelles Wissen und moderne Wissenschaft: Ein Brückenschlag zwischen Kultur und Wissenschaft für den weltweiten Schutz von Biodiversität
Ezekiel Nartey (Ghana)
Ezekiel ist ein Naturschutzstratege, der sich auf das Konzept des „Two-Eyed Seeing“ konzentriert – die Verbindung von indigenem ökologischem Wissen mit moderner Datenwissenschaft, um ganzheitliche, von den Gemeinden selbst getragene Lösungen zum Schutz der am stärksten gefährdeten Ökosysteme der Welt zu entwickeln.
Die Organisator*innen
Wir sind Mandula, Sarah, Jonas und Carole.
Wir arbeiten Teilzeit für young@mission21.
Kontakt
Tel.: +41 (0)61 260 22 39
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