China

In China unterstützt Mission 21 die Bevölkerung mit Projekten im Bereich Bildung. Das Engagement konzentriert sich hauptsächlich auf die Provinzen Yunnan, Shaanxi und Guangddong im Südwesten des Landes. Weitere Projekte sind in Hong Kong S.A.R. angesiedelt.

 

China im Wandel

China gehört zu den aufstrebenden Industrieländern. Dadurch finden innerhalb kurzer Zeit gewaltige soziale und wirtschaftliche Umwälzungen statt. Soziale und familiäre Strukturen werden durch Migrationsbewegungen in die grossen Industriezentren beeinflusst und aufgelöst. Dies ruft Verunsicherung bei der Bevölkerung hervor. Gleichzeitig nehmen die Restriktionen der chinesischen Regierung gegenüber zivilgesellschaftlichen Organisationen und Kirchen zu. Die Regierung befürchtet einen steigenden Einfluss dieser Institutionen auf die chinesische Gesellschaft.

 

Gute Qualifikation ist wichtig

Viele, gerade junge Chinesinnen und Chinesen, suchen Halt in religiösen und spirituellen Gruppen. Dies zeigt auch die steigende Zahl der Kirchenmitglieder in China. Sowohl die protestantische als auch die katholische Kirche in China gehören zu den am schnellsten wachsenden Religionsgemeinschaften weltweit. Dadurch entsteht auch ein steigender Bedarf an gut ausgebildetem Fachpersonal. Diese Menschen werden eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Kirche und Gesellschaft einnehmen.

 

Bessere Zukunftschancen für alle

Mission 21 pflegt seit längerem eine Partnerschaft mit den drei theologischen Seminaren in Guangzhou (Provinz Guangdong), Xian (Provinz Shaanxi) und Kunming (Provinz Yunnan). In den drei Provinzen befinden sich sehr arme Bezirke, in denen viele benachteiligte ethnische Minderheiten leben. Diese haben es besonders schwer, gute Zukunftschancen zu erhalten.

Mit Stipendien unterstützt Mission 21 Studierende aus armen Verhältnissen, die meist einer ethnischen Minderheit angehören. Dadurch geben sie jungen Menschen eine Chance auf gute Bildung und bessere Zukunftsaussichten. Gleichzeitig stärkt Mission 21 damit die Chancengleichheit und ethnische Vielfalt in China.

 

Zukunft für arme Bezirke

Viele Menschen in China verlassen ihre Dörfer, um in den grossen Industriezentren zu studieren und zu arbeiten. Das verhindert eine Entwicklung auf dem Land, hängt die Menschen dort immer mehr ab und lässt sie verarmen. Umso erfreulicher ist es, dass beispielsweise 96 Prozent der Graduierten der theologischen Schule in Yunnan in ihre Heimatdörfer zurückkehren und dort ihre erlernten Fähigkeiten für die Entwicklung der Region einsetzen.

 

Professionelle Begleitung durch Mission 21

Mission 21 steht in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern und garantiert diesen eine professionelle Begleitung. Die verschiedenen Ausbildungsstätten stehen in einem engen Austausch. Der internationale Mitarbeiter von Mission 21 und Dozent am Chung Chi College in Hongkong, Dr. Tobias Brandner, begleitet die drei Ausbildungsstätten vor Ort.