Gemeinsam unterwegs als solidarische Weltweite Kirche

Wie kann eine Zusammenarbeit mit Mission 21 aussehen – mit positiver Wirkung für die Länder des globalen Südens und für Kirchgemeinden hierzulande? Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchgemeinden und kirchlichen Institutionen beider Basel erhielten und diskutierten Antworten an der diesjährigen Impulstagung Weltweite Kirche in Liestal.

 

Eingeladen hatten das Pfarramt für Weltweite Kirche BS/BL gemeinsam mit Mission 21. Und zwanzig Interessierte aus beiden Basel kamen am Samstag, 20. November, im Liestaler Martinshof zusammen, um Ideen für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Viele Fragen standen auf der Einladung zur diesjährigen Impulstagung. Die Antworten fielen von Beginn an persönlich, lebendig und praxisbezogen aus.

Im Einstiegsgespräch berichteten Katharina Gfeller, Leiterin Internationale Beziehungen, und Kevin Ischi, Koordinator für kirchliche Partnerschaften, über ihre Arbeit bei Mission 21. Befragt von Kirchenrat Niggi Ullrich erzählte Katharina Gfeller von prägenden Erfahrungen in Indonesien, wo Kirchen für die Bevölkerung verlässliche Institutionen sind. Sie berichtete auch von ihrer Reise nach Kamerun, von der sie erst kürzlich zurückgekehrt ist. Die Verbundenheit mit den Partnern ist für sie sehr präsent und war auf der Reise spürbar. Kevin Ischi zeigte auf, wie die Zusammenarbeit mit Kirchgemeinden diese in ihrer Identität stärken kann. Zum Beispiel, indem sich die Kirchgemeinden thematisch fokussierten, etwa auf Bildungsarbeit.

Zusammenarbeit und solidarisches Handeln

Nach einer kurzen Übersicht von Katharina Gfeller zu den Themen und Handlungsfeldern von Mission 21 vertieften sich die Teilnehmenden mittels Workshops in einzelne Bereiche. Im Workshop mit zwei Bildungsexpertinnen von Mission 21, Claudia Buess und Alexandra Flury-Schölch, ging es um die Frauenförderung und deren tiefreichende Wurzeln in der Geschichte des Missionswerks. Im Workshop mit Kevin Ischi loteten die Teilnehmenden die Möglichkeiten aus, die beiden Handlungsfelder Internationale Lerngemeinschaft und Internationale Entwicklungszusammenarbeit im Gemeindeleben zu integrieren.

Erfreulich war in diesen beiden Workshops sowie in den beiden Workshops am Nachmittag (zum Jugendnetzwerk und zum Thema digitale Friedensförderung) die rege Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zu allen vier Themen wurden eigene Erfahrungen eingebracht, Fragen gestellt und Informationen diskutiert. Auch die abschliessende Diskussion im Plenum brachte wichtige Inputs, wie die Zusammenarbeit von Mission 21 und Kirchgemeinden, zum Beispiel mit Projektpartnerschaften, vertieft werden kann.

Text und Foto: Christoph Rácz

► Bildungsarbeit in Tansania und der Schweiz - die aktuelle Kampagne von Mission 21

► Möglichkeiten zum Mitmachen – Kirchgemeinden, Freiwillige, Basargruppen