Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider besucht von Mission 21 unterstütztes Friedensprojekt in Nigeria

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Vorne von links nach rechts: Mission 21-Koordinator Yakubu Joseph, Schweizer Botschafter Patrick Egloff, der Camp-Pfarrer der von Mission 21 unterstützten EYN-Kirche, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und der Imam des Vertriebenenlagers.

Die Schweizer Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat am 1. Juli 2026 das interreligiöse Vertriebenenlager Gurku in Nordnigeria besucht. Das von Mission 21 unterstützte Friedensprojekt, in dem Menschen christlichen und muslimischen Glaubens gemeinsam leben, hinterliess bei der Bundesrätin und dem Schweizer Botschafter einen nachhaltigen Eindruck.

Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider wurde von Yakubu Joseph, Koordinator von Mission 21 in Nigeria empfangen. Begleitet hat die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern Patrick Egloff, Schweizer Botschafter in Nigeria.

Während des Besuchs informierten sich die Gäste über die Situation der Vertriebenen sowie über die Friedensförderung im Lager. Die Bundesrätin und der Schweizer Botschafter zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Menschen vor Ort und von der besonderen Rolle, die das Vertriebenenlager Gurku für das friedliche Zusammenleben von Christ*innen und Muslim*innen spielt. Beide bekundeten ihre Bereitschaft, die Partnerschaft mit dem Lager wieder aufzunehmen. Patrick Egloff erkundigte sich zudem nach der Arbeit von Mission 21 und betonte, dass er sich auf den weiteren Austausch mit der Organisation freue.

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Mission 21-Koordinator Yakubu Joseph (zweiter von rechts) im Gespräch mit Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider.

Ein Zeichen der Hoffnung

Das Vertriebenenlager Gurku ist weit mehr als eine Notunterkunft. Es ist ein Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Religionen bewusst gemeinsam leben und ihre Zukunft gestalten – trotz traumatischer Erfahrungen. Der Terror der islamistischen Miliz Boko Haram hat in Nordnigeria tausende Menschen das Leben gekostet und mehrere Millionen zur Flucht gezwungen.

Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt Mission 21 das Friedensdorf Gurku. Hier setzen die Bewohner*innen dem Hass ein anderes Bild entgegen: Sie leben Tür an Tür, unterstützen sich gegenseitig und engagieren sich gemeinsam für Frieden und Versöhnung. Traumabegleitung, interreligiöser Dialog, Bildungsangebote und gemeinschaftliche Projekte helfen den Menschen, die Folgen von Gewalt und Vertreibung zu überwinden und neues Vertrauen aufzubauen.

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Zum Lager gehört auch eine Gesundheitsstation, deren Bau 2015 mit Unterstützung der Schweiz ermöglicht wurde. Sie verbessert bis heute den Zugang zur medizinischen Versorgung für die Bevölkerung der Region und trägt dazu bei, die Lebensqualität von Menschen zu stärken, die von Armut, Vertreibung und sozialer Ausgrenzung betroffen sind.

Friedensförderung sichtbar machen

Der Besuch in Gurku war Teil der Nigeria-Reise von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider vom 28. Juni bis 1. Juli 2026. Im Mittelpunkt der Reise standen die Rückgabe von 18 Benin-Bronzen und fünf weiteren Kulturgütern an Nigeria sowie die Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern.

Mit ihrem Besuch in Gurku setzte die Bundesrätin zugleich ein Zeichen für die Bedeutung von Projekten, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Menschen nach Krieg und Vertreibung neue Perspektiven eröffnen. Dass sie dabei ein von Mission 21 unterstütztes Projekt besuchte und sich vor Ort über dessen Wirkung informierte, ist eine wichtige Anerkennung der langjährigen Friedensförderung von Mission 21.

Jetzt die Friedensförderung in Nigeria unterstützen

Gurku zeigt, dass Versöhnung möglich ist – selbst dort, wo Terror und Gewalt tiefe Wunden hinterlassen haben. Damit Menschen weiterhin Schutz finden, Traumata bewältigen und Brücken zwischen den Religionsgemeinschaften bauen können, braucht es langfristige Unterstützung.

Mit Ihrer Spende für das Projekt «Interreligiöse Friedensförderung in Nigeria» helfen Sie mit, Frieden zu fördern und Menschen neue Hoffnung zu schenken. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mehr Informationen zum Projekt: Interreligiöse Friedensförderung in Nigeria.

Wir setzen auch bei anderen Projekten von Mission 21 unsere langjährige Erfahrung in Friedensförderung ein. Weitere Beispiele finden sich hier.

Hoffnung dank Ihrer Unterstützung

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