Nigeria
WGRDI, Women and Girl Child Rescue and Development Initiative
Die „Women and Girl-Child Rescue and Development Initiative“ ist seit 2013 in den Bereichen Basisentwicklung, Menschenrechte und Friedensförderung tätig. Seit 2015 ist die WGRDI auch als gemeinnützig tätige Organisation registriert. Die Organisation führt Projekte in Nigeria durch und hat ihren Sitz in Jos im Bundesstaat Plateau.
Sie setzt sich insbesondere dafür ein, Frauen und Mädchen zu befähigen, ihre inneren Kräfte und ihr Potenzial effektiv zu nutzen. Das Ziel ist es, dass sie anerkannte und aktive Mitglieder ihrer Gemeinschaften werden, dort einen positiven Einfluss ausüben und zur Friedensförderung sowie zur nationalen Entwicklung beitragen können.
Die Organisation will die Kompetenzen von Gemeinschaften vergrössern, um Frieden und Entwicklung zu fördern. Dafür werden die Bedürfnisse der Gemeinschaften sorgfältig eingeschätzt, im Hinblick darauf, wie sie sozial gestärkt werden können.
Die Organisation verfügt für ihre Tätigkeit über erfahrene Programmbeauftragte, die in der Lage sind, Projekte effektiv umzusetzen. Die Programme der Organisation konzentrieren sich auf Opfer von gewaltsamen Konflikten, Terrorismus sowie auf humanitäre Hilfe.
Vision – Mission – Ziele
WGRDI will, in Zusammenarbeit mit Mission 21, Frauen und Mädchen stärken, um Missbrauch und Ausgrenzung zu verhindern und ihre Teilhabe am Friedensprozess und der Entwicklung Nigerias zu fördern. Frauen und Mädchen werden auf ihrem Weg zur Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung unterstützt.
Dazu werden Aufklärungskampagnen zu reproduktiver Gesundheit und reproduktiven Rechten durchgeführt und Partnerschaften mit lokalen Gesundheitskliniken aufgebaut. Zudem sollen 50.000 Frauen und Mädchen in der Herstellung und im Vertrieb von wiederverwendbaren Menstruationsbinden in Nigeria geschult werden (Projekt RUMP).
In den Gemeinden werden Sensibilisierungsprogramme zur Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt durchgeführt und Sozialdienste zur Unterstützung von Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt unterstützt.
Zur Friedensförderung sollen noch mehr Frauen geschult und motiviert werden, sich aktiv in lokalen Friedenskomitees in ganz Nigeria zu engagieren. In konfliktreichen Gemeinden Nigerias werden Gesprächsgruppen eingerichtet, um Konflikte zu lösen und die Versöhnung zu fördern. An weiterführenden Schulen sollen zudem «Friedensclubs» eingerichtet werden.
Mit einer breiten Kampagne sollen mehrere zehntausend Frauen und junge Menschen Berufsbildung erhalten, sowie Zugang zu Mikrokrediten und unternehmerische Schulungen, mit dem Ziel, ihr Einkommen zu steigern.


