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    Kamerun, Kooperationsprogramm

    Kooperationsprogramm Kamerun

    Projektnummer: 134.1001

    Im Kooperationsprogramm sind alle Projekte von Mission 21 in Kamerun gebündelt und auf ein gemeinsames Ziel hin ausgerichtet. Damit wird die Wirkung der einzelnen Projekte verstärkt. Mit Spenden für das Kooperationsprogramm ermöglichen Sie, dass Ihre Spende in jene Projekte in Kamerun fliesst, in denen das Geld am dringendsten benötigt wird.

    Hintergrundinformationen

    Bereits 2010 hatte sich Kamerun Ziele zum Wirtschaftswachstum gesetzt, die innert drei bis vier Jahren erreicht werden sollten, die aber bis heute nicht erfüllt sind. Kamerun gilt wegen Korruption, Missmanagement und intransparenten Gerichtsverfahren als eines der wirtschaftsfeindlichsten Länder der Welt. Die Diskrepanz zwischen Reichen und Armen wächst. Die Folgen sind soziale Spannungen und eine Bedrohung für den Frieden, auch weil die aus Nigeria stammende islamistische Terrororganisation Boko Haram im Norden Kameruns Gewalttaten verübt und jede politische Opposition unterdrückt wird. Der virulenteste Konflikt ist jedoch seit 2016 die Auseinandersetzung der Zentralregierung mit der englischsprachigen Bevölkerung in der Süd- und Nordwestregion Kameruns. Die staatliche Armee bekämpft Gruppen von Separatisten mit Härte, die Bevölkerung leidet unter dem Konflikt. 2022 wurden über 573‘900 Binnenflüchtlinge und mehr als 400’000 Rückkehrende in den anglophonen Regionen gezählt. Insgesamt brauchen 1.5 Millionen Menschen Hilfe. Mission 21 hat bereits 2018 ein Nothilfeprogramm lanciert.

    Die Presbyterianische Kirche in Kamerun (PCC), die Protestant University of Central Africa (PUCA) und Aid International Christian Women of Vision (AIChrisWov) tragen zu einer qualifizierten Wertediskussion in der Gesellschaft bei. Diese und weitere Partnerorganisationen von Mission 21 verhelfen durch ihre Projekte vielen Menschen in Kamerun zu einem Leben in Würde.

    Programmziele

    • Theologische Ausbildung: Pfarrer, Pfarrerinnen sowie Absolventen und Absolventinnen der theologischen Fakultät der PUCA und des PTS sind in der Lage, sich auf ökumenischer Grundlage mit Glaubensthemen und gesellschaftlichen Themen kritisch auseinanderzusetzen und einen Beitrag für die Entwicklung des Landes zu leisten, insbesondere in der Seelsorge für Binnenflüchtlinge.
    • Gesundheitsbereich: Der Fokus liegt auf Basisgesundheitsversorgung und Spitälern im ländlichen Raum sowie auf der HIV- und Aids-Arbeit. Dazu kommt neu ein Ausbildungszentrum für Pflegepersonen.
    • Bildung: Die Zielbevölkerung erwirbt durch verschiedene Trainings neue Fertigkeiten und Kenntnisse, um die Familieneinkommen nachhaltig zu verbessern und zu steigern. 
    • Hilfe für besonders verletzliche Menschen: Waisenkinder oder Menschen mit einer Behinderung bekommen Unterstützung durch Schulbildung und weitere Ausbildungsmöglichkeiten. 
    • Humanitäre Hilfe: Gemeinsam mit der PCC, der baptistischen Kirche und einer Reihe lokaler NGOs werden Binnenflüchtlinge mit Nahrungsmitteln, Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie Medikamenten versorgt. Trauma-Heilung und Möglichkeiten zur Ausbildung werden immer wichtiger. Sie werden ausserdem soweit möglich in die regulären Projekte einbezogen.

     

    Vor Ort

    Seit April 2016 betreut der Koordinator Lumumba Mukong alle von Mission 21 unterstützten Projekte in Kamerun. Er hat in England seinen Master in Agrarökonomie gemacht und anschliessend für verschiedene NGOs in Kamerun gearbeitet.


    Kamerun

    • 26,5 Mio Einwohnerinnen und Einwohner
    • über 25% der Bevölkerung können nicht lesen und schreiben

     

    Programmbudget 2023

    CHF 973’401

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    Jacqueline Brunner

    Verantwortliche Kirchliche Partnerschaften

    Tel. 061 260 23 37
    ► E-Mail

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    Angelika Weber

    Programmverantwortliche Kamerun
    Tel: +41 (0)61 260 22 65
    ► E-Mail

    Hoffnung dank Ihrer Unterstützung

    Mission 21
    Evangelisches Missionswerk Basel

    Postfach 270
    Missionsstrasse 21
    4009 Basel, Schweiz
    Tel.: +41 (0)61 260 21 20
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