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    Kamerun, Bildung

    Programmentwicklung und Koordination in Kamerun

    Projektnummer: 134.1070

    Die Presbyterianische Kirche in Kamerun (PCC) ist die grösste reformierte Kirche Westafrikas. Sie engagiert sich im Bildungs- und Gesundheitsbereich, in der HIV-Arbeit, in der Ausbildung von Handwerkerinnen und Handwerkern sowie im fairen Handel. Dieses Engagement trägt dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bevölkerung besonders im englischsprachigen Kamerun zu verbessern, wo seit 2016 ein Konflikt mit der frankophonen Zentralregierung eskaliert. Mission 21 leistet durch ihre Koordination vor Ort einen wichtigen Beitrag. Der lokale Koordinator, Lumumba Mukong, unterstützt die Projektverantwortlichen und Partnerorganisationen und koordiniert die humanitäre Hilfe mit Kirchen, internationalen und lokalen NGOs. Die Koordination hilft bei der Vernetzung und verbindet die Akteure vor Ort und Mission 21 in Basel.

    Hintergrundinformationen

    Damit das Engagement der Partner von Mission 21 in Kamerun die erwünschte Wirkung zeigt, spielen die Organisations- und Personalentwicklung der Partnerorganisationen eine zentrale Rolle. Hier besteht Bedarf an Aus- und Weiterbildungen im Bereich des Projekt- und des Programm-Managements (Planungs-, Berichts- und Rechnungswesen). Unser Mitarbeiter Lumumba Mukong koordiniert das Länderprogramm in Kamerun und führt regelmässig Fortbildungen für die Projektverantwortlichen der Partnerorganisationen durch. Es handelt sich dabei um die Presbyterianische Kirche Kameruns (PCC), die Protestantische Universität in Zentralafrika (PUCA), «Aid International Christian Women of Vision» (AIChrisWoV) und die Emmanuel Sisters sowie die Projekte der ehemaligen Stucki Stiftung. Dazu kommen die Partnerorganisationen in der Nothilfe, die auf Mandatsbasis arbeiten. Neben der Baptistischen Kirche (CBC) sind das eine Reihe lokaler Nichtregierungsorganisationen.

    Für die Partner von Mission 21 ist es zentral, über die Arbeit anderer internationaler Organisationen Bescheid zu wissen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Die Koordinationsperson von Mission 21 leistet wichtige Netzwerkarbeit, um gegenseitige Lern- und Austauschprozesse zu fördern und Synergien zu ermöglichen. Zu den Hauptaufgaben gehört die Koordination des ökumenischen Nothilfeprogramms für die vielen Binnenflüchtlinge seit der Eskalierung der politischen Lage in den anglophonen Provinzen des Landes.

    Projektziele

    Ziel des Projekts ist es, die Wirkung der Projekte in Kamerun zu erhöhen. Zudem entwickelt es die Kapazitäten in den Partnerorganisationen und stärkt die Vernetzung zwischen verschiedenen Akteuren. Der Koordinator Lumumba Mukong bildet eine Brücke zwischen den Partnerorganisationen in Kamerun und Mission 21 in Basel. Damit werden der Kommunikationsfluss und das Programm-Management verbessert. Mission 21 kann dadurch gezielter auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort reagieren, insbesondere in der aktuellen politischen Krise, die seit 2016 zu einer grossen Anzahl an Binnenflüchtlingen geführt hat.  

    Zielgruppe

    Die Koordinationsstelle arbeitet mit den Partnerorganisationen von Mission 21 zusammen:

    • Presbyterian Church in Cameroon (PCC)
    • PUCA
    • AI-ChrisWoV
    • Emmanuel Sisters und die Projekte der früheren Stucki Stiftung
    • Im Rahmen des Nothilfeprogramms sind neben diesen Organisationen auch die CBC (Cameroon Baptist Convention) und sieben lokale Nichtregierungsorganisationen in das Programm einbezogen.

    Aktivitäten

    Zum Aufgabenbereich der Koordinationsstelle gehören primär folgende Aktivitäten:

    • Programm-Management (Planung, Monitoring und Evaluation)
    • Beziehungspflege mit und Unterstützung für die Partnerorganisationen, insbesondere in Capacity Building (Auf- und Ausbau von Fähigkeiten)
    • Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Gästebetreuung
    • Sicherstellung des Kommunikationsflusses zwischen Kamerun und der Schweiz
    • Koordination des ökumenischen Nothilfeprogramms

    Projektfortschritt

    Der lokale Koordinator Lumumba Mukong hat im April 2016 seine Tätigkeit aufgenommen. Seither wurden zahlreiche Prozesse angestossen, die die Wirkung der Arbeit von Mission 21 in Kamerun steigern. Die Projekte in den grossen Bereichen Gesundheit, Bildung sowie theologische Ausbildung und Nothilfe sind dank dem Einsatz des Koordinators besser aufeinander abgestimmt, es werden Synergien ermöglicht. Spenden können dank dieser Aktivitäten noch effizienter und nachhaltiger eingesetzt werden. Dazu kommt die Mitarbeit in internationalen Gremien und Organisationen, zum Beispiel im Regionalforum von ACT Alliance. Durch die erfolgte offizielle Registrierung von Mission 21 als Internationale Organisation bei der Kamerunischen Regierung wird die Netzwerkarbeit verstärkt.

    Kamerun

    • 26,5 Mio Einwohnerinnen und Einwohner
    • 61‘000 Menschen wurden bis Ende 2020 durch das Nothilfeprogramm von Mission 21 erreicht.

     

    Projektbudget 2023

    CHF 177’600

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    Jacqueline Brunner

    Verantwortliche Kirchliche Partnerschaften

    Tel. 061 260 23 37
    ► E-Mail

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    Angelika Weber

    Programmverantwortliche Kamerun
    Tel: +41 (0)61 260 22 65
    ► E-Mail

    Hoffnung dank Ihrer Unterstützung

    Mission 21
    Evangelisches Missionswerk Basel

    Postfach 270
    Missionsstrasse 21
    4009 Basel, Schweiz
    Tel.: +41 (0)61 260 21 20
    info@mission-21.org

    Spendenkonto:
    IBAN: CH58 0900 0000 4072 6233 2
    Steuerbefreiungsnummer:
    CHE-105.706.527

    Mission 21 e.V.

    Wartenbergstrasse 2
    D-79639 Grenzach-Wyhlen
    Tel. +49 (0)7624 208 48 69
    info@mission-21.org

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    BIC: SKLODE66XXX

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