Jacqueline Brunner
Teamleitung Kirchliche Partnerschaften
Tel. 061 260 23 37
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Unsere Partnerorganisationen in Kamerun, die in den diversen Projekten tätig sind, tragen dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bevölkerung besonders im englischsprachigen Kamerun zu verbessern, wo seit 2016 ein Konflikt mit der frankophonen Zentralregierung eskaliert. Mission 21 leistet durch ihre Koordination vor Ort einen wichtigen Beitrag. Der lokale Koordinator, Lumumba Mukong, unterstützt die Projektverantwortlichen und Partnerorganisationen und koordiniert die Humanitäre Hilfe mit Kirchen, internationalen und lokalen NGOs. Die Koordination hilft bei der Vernetzung und verbindet die Akteure vor Ort und Mission 21 in Basel. Sie setzt sich ausserdem für Advocacy im Bereich «Good Governance and Human Rights» ein.
Damit das Engagement der Partnerorganisationen und -kirchen von Mission 21 in Kamerun die erwünschte Wirkung zeigt, spielen die Organisations- und Personalentwicklung der Partnerorganisationen eine zentrale Rolle. Es besteht Bedarf an Aus- und Weiterbildungen im Bereich des Projekt- und des Programm-Managements (Planungs-, Berichts- und Rechnungswesen). Unser Mitarbeiter Lumumba Mukong und sein Büro koordinieren das Länderprogramm in Kamerun und führen regelmässig Fortbildungen für die Projektverantwortlichen der Partnerorganisationen durch.
Ausserdem werden Schulungen zu zivilgesellschaftlichen Themen wie Menschenrechte, Gendergerechtigkeit, Kampf gegen den Klimawandel und Ähnliches mehr immer wichtiger, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Die Pflege und der Ausbau des Netzwerkes, die Nutzung von Synergieeffekten und das Lernen voneinander sind wichtige Bestandteile dieses Projekts.
Ziel des Projekts ist es, die Wirkung der Projekte in Kamerun zu erhöhen und gesellschaftliche Veränderungen zu befördern. Zudem entwickelt es die Kapazitäten in den Partnerorganisationen und stärkt die Vernetzung zwischen verschiedenen Akteuren. Der Koordinator Lumumba Mukong bildet eine Brücke zwischen den Partnerorganisationen in Kamerun und Mission 21 in Basel. Damit werden der Kommunikationsfluss und das Programm-Management verbessert. Mission 21 kann dadurch gezielter auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort reagieren, insbesondere in der aktuellen politischen Krise, die seit 2016 zu einer grossen Anzahl an Binnengeflüchteten geführt hat.
Die Koordinationsstelle arbeitet mit den Partnerorganisationen von Mission 21 zusammen:
Zum Aufgabenbereich der Koordinationsstelle gehören primär folgende Aktivitäten:
Mit diesem neu eigenständig geführten Projekt werden seit dem 1. Januar 2025 die Partnerorganisationen in Kamerun darin gestärkt, ihre Verwaltung gut zu führen und die Menschenrechte zu fördern. Angestrebt werden eine Verbesserung der institutionellen Rechenschaftspflicht und der Effektivität sowie insbesondere den Schutz und die Förderung der Rechte von Frauen und Kindern im Bereich der Menschenrechte.
In diesem ersten Jahr wurden mehrere Schulungsworkshops zum Thema organisatorische Verwaltungsführung durchgeführt. Elf Partnerorganisationen und 53 Personen nahmen daran teil. Es wurde eine Basisstudie zu Ungleichbehandlungen in den Organisationen erstellt, um gezielte Massnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu entwickeln. Zudem wurden Schulungen für Kinder sowie für Frauen zu ihren Rechten durchgeführt. Mittels Radioprogrammen und öffentlichen Veranstaltungen zur Sensibilisierung gegen geschlechtsspezifische Gewalt wurden mehr als 1’500 Menschen erreicht. Dadurch konnten das Bewusstsein für die Problematik und die Prävention auf Gemeindeebene gestärkt werden.
Das Koordinationsbüro dient als zentrale Drehscheibe für das Engagement von Mission 21 in Kamerun. 2025 konnte das Büro seine offizielle Anerkennung erneuern und die strategische Zusammenarbeit mit Botschaften, internationalen Organisationen und lokalen zivilgesellschaftlichen Netzwerken stärken.
Im Rahmen seines Engagements für Klimagerechtigkeit initiierte das Büro ein Projekt zur Trennung von Haushaltabfällen, an dem 90 Haushalte teilnahmen; 80 Prozent von diesen konnten neu für das Thema gewonnen werden. Diese Pilotinitiative dient dazu, den Grundstein für umweltbewusstes Handeln und für messbare konkrete Massnahmen für Klimafreundlichkeit in einer Gemeinde zu legen.
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