CBC, Centro Bartolomé de las Casas aus Cusco

Das Centro Bartolomé de Las Casas (CBC) wurde 1974 auf Initiative von vier französischen Ordensleuten des Dominikanerordens gegründet. Die Organisation engagiert sich für den interkulturellen, ökumenischen und sozialen Dialog, fördert das Verständnis der ländlichen andinen Welt und des Amazonasgebiets und setzt sich für verschiedene marginalisierte indigene Völker und deren Lebensweise und Spiritualität ein. Die Aktivitäten des CBC umfassen Projekte in den Bereichen der Forschung, der Bildung, des Ökotourismus, der Schaffung neuer Wertschöpfungsketten für Biogemüse sowie Klimawandel, Biodiversität, Wasser- und Bodenressourcenmanagement. Das CBC setzt auf neue Wissensvermittlung und arbeitet an der gesellschaftlichen Inwertsetzung der traditionellen indigenen Lebensweise und Spiritualität der Makroregion Südanden Perus, in dem es gezielt auch das andine Verständnis von "Buen vivir" versucht in ihre Aktivitäten und in ihrem Denken aufzunehmen.  Die Projektaktivtäten, die von Mission 21 kofinanziert werden, sind die "Andenschule" und das „Netzwerk für Wasser, Böden und Agroökologische Anbaumethoden“, beides Multistakeholder-Initiativen, welche die Möglichkeiten bieten, bewährte Praktiken auszutauschen und das Wissen auf beiden Seiten, d.h. sowohl bei den ländlichen und kleinbäuerlichen Dorfgemeinden als auch bei öffentlichen und gemeinnützigen Organisationen und der Akademie, zu verbessern. Die „Andenschule“ fokussiert dabei mehr auf konkrete Feldaktivitäten in den kleinbäuerlichen Gemeinden, während die andere Initiative mehr der Systematisierung, des in Dialog setzen und der Verbreitung von Wissen dient.

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