Mission 21 engagiert sich für Klimagerechtigkeit – hier und im globalen Süden

Der Klimawandel bedroht vor allem die Menschen im Weltsüden. Das zeigt sich auch in den Partnerländern von Mission 21. Ob Überschwemmungen in Indonesien oder Wassermangel in Nigeria. Die weltweite Klimaerhitzung verursacht Leid für Menschen und gefährdet die Umwelt. Mission 21 setzt sich im Rahmen der UN-Agenda 2030 für eine gerechte Welt ein. Dazu gehört auch das Engagement für Klimagerechtigkeit - und in der Schweiz am 13. Juni ein Ja zum CO2-Gesetz.

In Indonesien verursachten massive Überschwemmungen und heftige Wirbelstürme im Februar und Anfang April in mehreren Regionen Indonesiens insgesamt fast 200 Tote, viele Verletzte und grosse wirtschaftliche Schäden.

Anderenorts nehmen Trockenheit und Dürren zu. Zum Beispiel in Nigeria: Die Regenzeiten werden immer kürzer und die Hitze in den trockenen Phasen wird stärker. Dürre und Nahrungsmittelknappheit sind die Folge, was zunehmend Migrationsströme auslöst und zu Konflikten führt um immer knapper werdendes fruchtbares Ackerland.

Stärken von Partnerkirchen - Bildungsangebot in der Schweiz

Mission 21 setzt sich im globalen Süden dafür ein, dass unsere Partnerkirchen und -organisationen gestärkt werden, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Wir sind tätig in der Friedensförderung und Konfliktbewältigung – und wir engagieren uns in der Schweiz mit unserem Bildungsangebot, um Erwachsenen und Jugendlichen globale Zusammenhänge zu vermitteln.

Mission 21 ist weltweit tätig im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN, im Speziellen für Ziel 16, für den Aufbau friedlicher, gerechter und inklusiver Gesellschaften. Dafür bildet auch Ziel 13 eine wichtige Voraussetzung: „Sofortmassnahmen ergreifen, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen“. Der Ausstoss von Treibhausgasen – insbesondere von CO2 – ist die Hauptursache für den Klimawandel, der den Menschen und der Umwelt schadet und dazu beiträgt, dass Konflikte und Verteilkämpfe zunehmen und heftiger werden.

Das CO2-Gesetz, über das wir in der Schweiz am 13. Juni abstimmen, ist nötig, um den Ausstoss schädlicher Treibhausgase hierzulande zu reduzieren und um den Ländern des globalen Südens die Chance auf eine nachhaltige Entwicklung zu erhalten. Mission 21 empfiehlt darum für die Abstimmung am 13. Juni ein Ja zum CO2-Gesetz – im Sinne einer weltweiten Klimagerechtigkeit.

► Abstimmungsinformation der Klima-Allianz Schweiz (Plattform vieler Schweizer NGOs)

► Medienmitteilung vom 3. Mai 2021 (PDF-Download)

► Informationen zur Tätigkeit von Mission 21 für Klimagerechtigkeit (PDF-Download)