So ist diese Kampagne entstanden

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist ein globales Problem und zugleich ein sehr sensibles Thema. Deshalb haben wir uns bei der Entwicklung dieser Kampagne bewusst Zeit genommen, um zu überlegen, wie wir darüber sprechen und welche Bilder wir zeigen.

Gesichter des Wandels statt Bilder des Leids

Ein zentraler Punkt in unserer internen Diskussion war die Frage, ob wir Menschen zeigen werden, die selbst von sexualisierter oder geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden. Stattdessen stellen wir Menschen in den Mittelpunkt, die sich täglich für Prävention, Unterstützung und gesellschaftlichen Wandel einsetzen: Fachpersonen, Aktivist*innen, Berater*innen und Mitarbeitende unserer Partnerorganisationen.

Ein Prozess des Lernens

Während der gesamten Kampagnenentwicklung haben wir unsere Inhalte immer wieder kritisch geprüft. Dabei wurden wir von Barbara Heer, Leiterin Stabsstelle Frauen und Gender von Mission 21, begleitet. In vielen Gesprächen und Rückmeldeschlaufen wurde uns noch einmal deutlich, wie sensibel dieses Thema ist, und dass Inhalte, die zunächst leichtfertig verfasst wurden, genauer reflektiert werden mussten.

Dabei wurde uns bewusst, dass auch wir – obwohl wir in diesem Arbeitsfeld tätig sind – unsere eigenen Perspektiven immer wieder hinterfragen müssen, und dass dieser Lernprozess letztlich eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft ist.

Die Macht der Worte

Auch in der Sprache gehen wir bewusst sorgfältig mit Begriffen um. Worte wie „Opfer“ oder „Täter“ können in bestimmten rechtlichen oder fachlichen Kontexten sinnvoll sein, gleichzeitig können sie Menschen auf eine Rolle reduzieren. Wo möglich, sprechen wir daher von „Betroffenen“, „Überlebenden“ oder „Personen, die Gewalt erfahren haben“.

Mit dieser Kampagne möchten wir informieren, sensibilisieren und sichtbar machen, wie Menschen weltweit daran arbeiten, Gewalt zu überwinden und eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.


Gemeinsam gegen Gewalt:
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie Schutz und neue Perspektiven für Frauen und Kinder in Indonesien und weltweit. Jetzt online spenden.

Außenansicht des historischen Missionshauses in Basel.
Das denkmalgeschützte ehemalige Missionshaus in Basel: Hauptsitz von Mission 21 und heute ein lebendiger Ort für verschiedene Organisationen, Seminare und Hotelgäste.
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Kampagne «Gemeinsam gegen Gewalt»

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