Samuel Imbach
Teamleiter und Programmverantwortlicher Asien
Tel. 061 260 23 46
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Projektnummer: 200.1005
Leistungsfähige und gut geführte Organisationen sind eine Voraussetzung für wirksame Förderung von marginalisierten Menschen in der Gesellschaft. Mission 21 unterstützt deshalb ihre Partnerorganisationen und Partnerkirchen in Indonesien und Malaysia mit Beratung und regelmässiger Schulung in ihren Bemühungen um eine gute Organisationsführung. Gezielt vergebene Ausbildungsbeiträge sorgen für motivierte und für ihre Aufgabe gut qualifizierte Führungskräfte.
Mission 21 verfügt in Indonesien, Malaysia und Hongkong über langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit kirchlichen und islamischen Basisorganisationen, welche sich für Friedensförderung und Frauenrechte einsetzen. Dadurch sind vertrauensvolle Beziehungen, ein fundiertes Kontextwissen sowie in der Region gut verankerte Netzwerke entstanden. Das alles bildet eine optimale Basis zur Umsetzung lokal getragener und überregional koordinierter interreligiöser Projekte, welche die Lebensumstände von Frauen in Familie und Gesellschaft nachhaltig verbessern.
Unsere besondere Aufgabe in der Zusammenarbeit mit Partnerkirchen liegt heute in der Schulung der Führungskräfte in Aspekten der guten Organisationsführung oder Good Governance. Derzeit liegt der Schwerpunkt insbesondere auf dem Finanz- und Personalwesen, dem Projektmanagement sowie der Prävention von sexualisiertem und geschlechtsspezifischen Machtmissbrauch. Mission 21 überprüft die Einhaltung von Reglementen und wendet die international gültigen Grundsätze von Buchführung und Rechnungslegung an.
Mission 21 hat auch immer wieder fähige Nachwuchsleute, die sich ein Studium nicht hätten leisten können, mit Stipendien unterstützt. Diese Tradition haben später die selbstständig gewordenen Partnerkirchen weitergeführt. Sie tragen heute selbst die Verantwortung für die Erneuerung ihres Kaders und vergeben Stipendien, die von Mission 21 kofinanziert werden.
Die Regionalkoordination und die Partnerorganisationen von Mission 21 verfügen über motivierte und qualifizierte Kräfte, um die Projekte und Programme der Internationalen Zusammenarbeit gut organisiert, effektiv und gemäss internationalen Standards auszuführen.
Leitendes Personal und mittleres Kader unserer Partnerorganisationen – besonders auch Frauen und junge Fachkräfte, Pfarrer*innen – sowie von Organisationen, welche über die interreligiöse und interinstitutionelle Zusammenarbeit der Kirchen erreicht werden können. Über deren engagierte Arbeit und die Sicherstellung von hohen Standards in administrativen Bereichen erreichen wir die Zielgruppen unserer Entwicklungsprojekte und -programme: gesellschaftlich diskriminierte oder marginalisierte Gruppen, unter anderen Frauen, indigene Bevölkerungsgruppen, armutsbetroffene und kranke Personen, Migrant*innen und deren Kinder.
Im Jahr 2025 konnten die Partnerorganisationen ihre Kenntnisse und Kompetenzen in Organisationsentwicklung, Führungsbildung und Good Governance festigen und weiter ausbauen. Dank der über viele Jahre gewachsenen Zusammenarbeit und fundiertem Kontextwissen in Indonesien, Malaysia und Hongkong sowie der Unterstützung durch Mission 21 konnten die Partnerorganisationen ihre Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende in Finanz- und Personalwesen, Projektzyklusmanagement, Safeguarding sowie wirkungsorientierten Ansätzen erweitern. Diese Kenntnisse sind zentral für gut geführte Organisationen, die marginalisierte Menschen wirksam unterstützen.
Unsere Auswertungen zeigen, dass die Weiterbildungen auf konstantem Niveau sehr gefragt sind, besonders für Finanzprüfungen, der Begleitung von Programmverantwortlichen sowie für Unterstützung bei der Weiterentwicklung interner Abläufe. Dadurch konnten die Partnerorganisationen Managementstandards und institutionelle Rechenschaftslegung stärken. Zugleich wurden Instrumente für Planung, Monitoring und Compliance geschärft.
Zudem gewann die Katastrophenvorsorge und die Reduzierung von Umwelt- und Katastrophenrisiken 2025 weiter an Bedeutung. Die Partnerorganisationen führten Workshops zu Risikobewusstsein, ökologischen Gefahren und koordinierter Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen durch. So stärkten sie ihre Fähigkeiten, Risiken rechtzeitig zu erkennen, präventiv zu handeln und die Resilienz der Gemeinden zu erhöhen.
Insgesamt konnten sich die Partnerorganisationen kontinuierlich weiterentwickeln. Sie festigten ihre Strukturen, Kompetenzen und Schutzmechanismen. Diese bilden nun eine verlässlichere Grundlage für wirksame Programmarbeit.

CHF 188’000
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