Corona Update: Peru

In Peru hat sich die Corona-Pandemie seit Oktober abgeschwächt. Viele haben ihren Job verloren, besonders Frauen, und hoffen auf bessere Zeiten. Foto: Mission 21

“Momentan haben wir eine Lockerung der Situation. Aber alle haben Angst vor der zweiten Welle.” sagt Efrain Barrera von der Partnerorganisation AETE. Die Trauer ist Thema in der Gemeindearbeit als auch in der Ausbildung. Efrain Barrera und sein Team unterstützen Studierende und Angehörige, die Menschen durch Covid-19 verloren haben. Zoom und WhatsApp sind dabei wichtige Instrumente, um mit den Betroffenen und den Studierenden in Kontakt zu bleiben.

Gesundheit und Körper

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Gespräch über Gesundheit, Wohlbefinden und den Körper. Denn wir können unsere Gesundheit und unsere Wohlbefinden beeinflussen und tragen Verantwortung für unseren Köper. Efrain Barrera hält diesen Aspekt hoch, weil er auch einen Kontrapunkt setzen möchte zu den Vorstellungen bestimmter evangelikalen Gruppen, die verbreiten, dass das Virus eine Strafe Gottes sei.

Überforderung und Angst

Nancy Astete von der Partnerorganisation ISAIAS berichtet, dass die meisten Ärzt*inenn in der Stadt wohnen und dort blieben und die Bewohner*innen von Puno völlig auf sich alleine gestellt waren. Viele, vor allem Frauen, haben ihre Arbeit verloren, weil keine Tourist*innen mehr kommen. ISAIAS, das insbesondere Frauen als Führungspersonen für den ländlichen und urbanen Raum ausbildet, spielt eine wichtige Rolle für viele Frauen. “Per Handy, WhatsApp und Zoom fragten sie uns bei allem um Rat, ” berichtet Nancy Astete. Die meisten fürchten sich davor, ins Krankenhaus gehen zu müssen, weil dort so viele gestorben sind. Viele Frauen hatten Corona, die meisten kurierten sich mit Hausmitteln und Heilkräutern.  Nancy Astete freut sich, wenn sie endlich wieder Präsenzunterricht anbieten können, denn die Frauen warten schon sehnlichst darauf.

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