Die Geburt eines Kindes ist ein besonderes Ereignis. Doch die Bedingungen rund um Schwangerschaft und Geburt unterscheiden sich weltweit stark. Während die Geburtenraten in manchen Ländern sinken, bleiben sie in anderen hoch und wieder in anderen ist die Kinder- und Müttersterblichkeit sehr hoch. Die Münsterer Tagung «Anfänge des Lebens – Geburt im weltweiten Wandel», organisiert vom Haus zum Dolder in Kooperation mit Mission 21, thematisiert Geburt aus verschiedenen Blickwinkeln und eröffnet auch globale Perspektiven.
Im Südsudan sind Mütter und Neugeborene grossen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Die von Mission 21 unterstützte Hebammenschule in Juba bildet Fachkräfte aus, die Frauen während Schwangerschaft und Geburt sowie danach begleiten. So trägt die Ausbildung dazu bei, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und Leben zu retten. Dorina Waldmeyer, Teamleiterin Afrika bei Mission 21, berichtet an der Tagung über die Hebammenschule im Südsudan und ihre Bedeutung für die Menschen vor Ort. Sie zeigt auf, wie wichtig qualifizierte Geburtshilfe ist und wie Bildung konkrete Veränderungen bewirken kann.
Weitere Tagungsbeiträge aus der Sozialanthropologie und der Geburtshilfe beleuchten globale Entwicklungen und unterschiedliche Lebensrealitäten.
Münsterer Tagung «Anfänge des Lebens – Geburt im weltweiten Wandel»
• Wann: Samstag, 7. November 2026, 14.00–18.00 Uhr, anschliessend Apéro
• Wo: Stiftstheater Beromünster
• Eintritt: CHF 30.–, Studierende CHF 10.–, Schülerinnen und Schüler gratis
• Anmeldung: tagung@hauszumdolder.ch
• Programm und weitere Informationen auf der Website von Haus zum Dolder
Die Münsterer Tagung vertieft das Thema Geburt, das die Ausstellung «GEBOREN WERDEN» in all deren Facetten beleuchtet. Sie ist noch bis zum 29. November 2026 im Haus zum Dolder in Beromünster zu sehen ist. Die Ausstellung ist am Veranstaltungstag von 12.00 bis 13.30 Uhr geöffnet.
► Mehr Informationen zur Hebammenschule und Spendenmöglichkeit



