Kontinental, Kooperationsprogramm

Kooperationsprogramm Asien

Projektsumme: CHF 1'881'891
Projektnummer: 225.1001

Im Kooperationsprogramm sind alle Projekte von Mission 21 in Indonesien, Malaysia und Hongkong-China gebündelt und auf ein gemeinsames Ziel hin ausgerichtet. Damit wird die Wirkung der einzelnen Projekte verstärkt. Mit Spenden für das Kooperationsprogramm ermöglichen Sie, dass Ihre Spende in jene Projekte fliesst, in denen das Geld am dringendsten benötigt wird. Über- oder Unterfinanzierungen werden vermieden.

Hintergrundinformationen

In Indonesien, Malaysia und Hongkong erfährt die Demokratisierung aktuell Rückschläge. Lokale und regionale Konflikte brechen aus. Ursachen sind Formen struktureller Gewalt und Ungerechtigkeit: Armut und eine extrem ungleiche Verteilung von materiellen Gütern, Diskriminierung von Frauen, ethnischen und religiösen Minderheiten sowie Korruption und Machtmissbrauch. Damit einher geht die Einschränkung oder Verweigerung grundlegender Rechte wie das Recht auf Bildung, Gesundheit oder freie Religionsausübung.

Mission 21 unterstützt den interreligiösen Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Angehörigen verschiedener Religionen sowie die Förderung von Frauen. Diese Schwerpunkte liegen allen Projekten des Kooperationsprogramms zugrunde, welche auf die Überwindung von Gewalt und Ungerechtigkeit abzielen. Dazu zwei Beispiele:

Recht auf Bildung: Die Partner in Indonesien und Malaysia unterstützen rund 940 Jugendliche aus armen Familien mit Stipendien für eine Berufsausbildung und betreiben Schülerwohnheime. Über die Hälfte der Stipendien geht an Mädchen.

Überwindung von Gewalt an Frauen und Kindern: Gewalt in der Familie wird noch immer als «normale» innerfamiliäre Angelegenheit betrachtet. Die Partner von Mission 21 haben in den letzten Jahren viel Aufklärungsarbeit geleistet und ihr Personal in der Beratung und Begleitung von Gewaltopfern geschult. Erste Fälle wurden erfolgreich von Gericht gezogen und gewaltbetroffene Frauen und Kinder erhalten Schutz.

Projektziele

Strukturelle Gewalt und Ungerechtigkeit und die damit verbunden Einschränkungen grundlegender Rechte bilden die zentrale Problemstellung des Kooperationsprogramms. Massnahmen in den Kernbereichen Bildung, Friedensförderung, Einkommensförderung und Gesundheit tragen zur Überwindung von Konflikten, Gewalt und Ungerechtigkeit bei und somit zu einem menschenwürdigeren Leben. Damit verbunden ist ein gesellschaftlicher Wandel, der von Partnerorganisationen, ihren Netzwerken sowie den Menschen in ihrem Umfeld ausgeht. Menschen werden befähigt, sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren und Veränderungen für ein friedliches Zusammenleben und eine nachhaltige Entwicklung vorzunehmen.