
Unser besonderes Projekt im Frühling: Waisenkinder in Tansania
In Tansania leben 970’000 Aidswaisen und ihre Zahl steigt stetig. Das Leben dieser Kinder und Jugendlichen ist hart. Oft sind sie durch den Tod ihrer Eltern traumatisiert. Doch damit nicht genug: Häufig leben sie in sehr ärmlichen Verhältnissen. Wenn sie bei ihren Grosseltern oder bei Pflegefamilien Unterschlupf finden, sind diese häufig überfordert, weil sie selbst nicht genug zum Leben haben.
Länderblogs
Von der vielfältigen Arbeit, die mission 21 in verschiedenen Ländern unterstützt, erzählen wir jetzt auch in einigen Blogs. Mitarbeitende von mission 21 sowie Personen vor Ort berichten hier von der Situation im Partnerland und in Projekten.
Ein Buchprojekt zum Leben mit HIV/AIDS
Die Frauenarbeit in der Südprovinz der Moravian Church in Tanzania ist auch HIV/AIDS-Arbeit. In...
Torten, Spätzli und Rösti

Eine etwas ungewöhnliche Weiterbildung im Waisenkinderprojekt in Nsalaga beschreibt Sandra Witschi...
Lage der Christen im Sudan wird immer prekärer - Reaktionen unserer Partner
Nachdem es im Sudan in den letzten Monaten zunehmend Aktionen gegen christliche Einrichtungen in...
Christine Christ-von Wedel ist neue Vorstandspräsidentin, Claudia Bandixen wird neue Direktorin
Bei der Abgeordnetenversammlung Ende Februar haben 25 Delegierte aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa die Historikerin Christine Christ-von Wedel aus Basel einstimmig zur neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt.
Vor allem wolle sie das Vertrauen stärken: zwischen Vorstand und Geschäftstelle, zwischen den Gremien, zwischen den Trägervereinen und den Kontinentalversammlungen. «Damit wir gemeinsam unseren Auftrag erfüllen können, Gottes Liebe in der Welt in Wort und Tat zu bezeugen.»
Claudia Bandixen, die Präsidentin des Kirchenrats der Reformierten Landeskirche Aargau, wird im Sommer Direktorin des Missionswerks in Basel. Die 55-jährige Theologin hat sowohl Erfahrung in der Leitung grosser kirchlicher Organisationen als auch in der Projektarbeit des Missionswerks. Gottfried Locher, Präsident des Rats des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds in Bern, nannte Bandixen im Zusammenhang mit ihrem Wechsel zu mission 21 eine «weit herum wahrgenommene Stimme des Schweizer Protestantismus».
Japan, ein Jahr danach: «Wenn die Kirche grösser wird als sie selbst»
Jeffrey Mensendiek lebt mit seiner Familie in Japan und arbeitet bei der dortigen Partnerkirche von mission 21, der Vereinigten Kirche Christi in Japan (UCCJ). Nach dem Erdbeben vor einem Jahr, am 11. März 2011, rief mission 21 zu Spenden für die Katastrophenregion auf. Mit den 360'000 Franken wurden unter anderem Care-Teams der UCCJ unterstützt.
Mensendiek erzählt in einem aktuellen Bericht, wie er die Zeit unmittelbar nach Erdbeben und Tsunami erlebt hat: «Am anstrengendsten war der Aufbau der Nothilfe. Viele Leute kamen, auch viele junge, Pfarrpersonen und besorgte Nachbarn. Wir fuhren mit dem Velo zu den Menschen in den Notunterkünften um herauszufinden, was wir für sie tun konnten.» Bis heute helfen die Kirchen den unmittelbar Betroffenen, zum Beispiel indem sie ihnen beim Aufbau ihres Hauses oder ihrer Wohnung helfen. Ermutigend sei es zu sehen, wie viele Freiwillige sich gemeinsam mit der Kirche engagieren - 80 Prozent von ihnen sei nicht christlich, so Mensendiek: «Es ist wunderbar, wenn die Kirche grösser ist als sie selbst.» Dennoch sehe er noch kein Ende der Tragödie; vor allem die Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima seien noch nicht abzusehen.
Lesen Sie hier den ganzen Augenzeugenbericht:
Getauft in eine weltweite Kirche
Mit einem neuen Buch, Arbeitsmaterialien und Kursen rückt mission 21 das Thema «Taufe» in den Fokus. Das Besondere ist, dass die Taufe im weltweiten und lebenslangen Horizont in den Blick kommt: Wer getauft ist, gehört zu einer weltweiten Gemeinschaft. Die lebenslange Tauferinnerung führt zum Engagement für Gerechtigkeit.
Das Buch «Ich bin getauft in eine weltweite Kirche» regt mit Bildern, Ideen und Gebeten aus aller Welt zum Nachdenken an und ist ein ideales Geschenk an Tauffamilien.
» Mehr zum Buch, zu Arbeitsmaterialien und den Kursen zum Thema «Taufe»
Radiobericht zum Taufbuch
«Gerechtigkeit schmeckt!»
Eine kurze, intensive Begegnung mit der Kundschaft der gemeinnützigen Lebensmittelabgabe «Tischlein deck dich» und inspiriertes Kochen mit arbeitslosen jungen Frauen von «Overall»: Die Gourmetköchin Tanja Grandits hat einen ganzen Arbeitstag der ökumenischen Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer «Mehr Gleichberechtigung heisst weniger Hunger» gewidmet. Das Motto von Tanja Grandits war dabei: «Gerechtigkeit schmeckt!». Der Aktionstag wurde von vielen Kirchen und Organastionen unterstützt, darunter auch mission 21. Er mündete in einen feierlich-fröhlichen Abend mit Festmenüs für 80 private Gäste in der Offenen Kirche Elisabethen in Basel.
Fotos: Friedel Ammann
Ton und Schnitt: Doro Adrian
Ein Quilt der weltweiten Kirche
Aus vielen verschiedenen Stoffen wurde in den letzten Monaten ein grosser, farbenfroher Quilt. Ab Sommer geht er auf Wanderschaft in Schweizer Kirchgemeinden.
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von mission 21 haben Partnerkirchen aus 15 Ländern Stoffe geschickt, oftmals bedruckt mit ihren eigenen Symbolen oder Logos. Beim Missionsfest 2011 haben dann Besucherinnen und Besucher ihre Wünsche für mission 21 und die weltweite Kirche auf ein grosses, weisses Tuch geschrieben. Eine Gruppe ehrenamtlicher Näherinnen aus Allschwil hat in den letzten Monaten in unzähligen Stunden aus den verschiedenen Stoffen einen grossen Quilt hergestellt, in dem die guten Wünsche verarbeitet sind. So wird anschaulich, was mission 21 ausmacht: Die Einheit von Christinnen und Christen aus ganz unterschiedlichen Kulturen. Kirchgemeinden können den Quilt bei sich ausstellen, als Symbol einer farbenfrohen, weltweiten Kirche.
Für die Diashow das erste Bild anklicken und dann mit der Maus oder der Pfeiltaste auf der Tastatur weiterblättern.
Neuanfänge im Gefängnis, überfüllte Kirchen: Tobias Brandner erzählt aus Hongkong und China
Der Pfarrer und promovierte Theologe Tobias Brandner ist seit 16 Jahren im Auftrag von
mission 21 in Hongkong. In den ersten Jahren hat er hauptamtlich Häftlinge in Gefängnissen betreut, heute arbeitet er schwerpunktmässig als Professor an einem theologischen Seminar. Weiterhin ist er auch als Gefangenenseelsorger unterwegs. Durch seine vielen Besuche chinesischer Kirchen kennt er die christliche Landschaft dort gut.
Spannend und aus erster Hand wird Tobias Brandner von Mitte bis Ende Juni in der Schweiz sein, um von seiner Arbeit zu erzählen. Er freut sich auf verschiedenste Einsätze, die Sie hier buchen können. Mögliche Themen für einen Gottesdienst oder Gemeindeabend, für eine aussergewöhnliche Jugendstunde, für Suppentage oder Missionsnachmittage sind zum Beispiel:
- Geschichten von Eingeschlossenheit und krimineller Verstrickung, von Hoffnung und Neuwerdung: Seelsorge und Verkündigung in Hongkonger Gefängnissen.
- Wenn kirchliches Wachstum zum Problem wird: Kirchlicher Aufbruch in China.
- Die Wiederentdeckung von Geist und Gefühl im Dschungel der Grossstadt: Charismatisches Christentum in der postmodernen Megapolis.
«Mit Spiritualität und Spaten»

Das neue contigo über die Rolle der Religion in der Entwicklungs-zusammenarbeit ist da.
Die neuen nachrichten und der auftrag zum Thema Religion und Frieden

Unter dem Motto «Im Namen der Religion» geht es um die Frage: Welche Rolle spielt Religion in...
Hujambo Afrika in Basel

Ein Chor aus Tansania zu Besuch in Basel
Missionsfest 2012
Im Anschluss an die Abgeordnetenversammlung von mission 21 findet am 1. Juli um 10 Uhr der...
Begegnungsreise nach China
Reisestationen: Bejing-Xian-Nanjing-Shanghai-Guilin-
Heyuan-Shenzen-Hongkong.


























