Kontinental, Kooperationsprogramm

Kooperationsprogramm Lateinamerika

Projektnummer: 400.1001

Im Kooperationsprogramm sind alle Projekte von Mission 21 in Lateinamerika gebündelt und auf ein gemeinsames Ziel hin ausgerichtet. Damit wird die Wirkung der einzelnen Projekte verstärkt. Mit Spenden für das Kooperationsprogramm ermöglichen Sie, dass Ihre Spende in jene Projekte in Lateinamerika fliesst, in denen das Geld am dringendsten benötigt wird. Über- oder Unterfinanzierungen werden so vermieden.

Hintergrundinformationen

In den vergangenen Jahren haben in vielen Ländern Lateinamerikas positive Veränderungen stattgefunden: Zum Beispiel ist die Armut, abgesehen von wenigen Ausnahmen, zurückgegangen. Zudem besuchen insgesamt mehr Menschen eine Schule. Wie fragil diese Errungenschaften sind, zeigen die Entwicklungen in einigen Ländern, zum Beispiel in Venezuela oder in Nicaragua. Die Menschenrechte und der Handlungsspielraum zu ihrer Verteidigung geraten auch in vielen anderen lateinamerikanischen Ländern zunehmend unter Druck, auch in den Projektländern von Mission 21: In Bolivien, Peru, Chile und Costa Rica.

Die Partnerorganisationen von Mission 21 stellen sich dieser Herausforderung: Die Projekte im Bereich der Landwirtschaft und Existenzsicherung sowie im Bildungsbereich tragen zu gerechteren Verhältnissen in den lateinamerikanischen Gesellschaften bei. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden dabei unterstützt, die Produktionsmethoden zu verbessern und ökologisch auszurichten. Und Menschen werden in den verschiedensten Bildungsangeboten befähigt, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.

Projektziele

Thematisch fokussiert sich das Kooperationsprogramm Lateinamerika auf zwei Kernbereiche: Bildung (inkl. theologische Ausbildung) sowie Landwirtschaft und Existenzsicherung. Im Kernbereich Bildung werden folgende Arbeitsbereiche priorisiert: Stärkung von Basiskompetenzen (Persönlichkeitsentwicklung und Leadership) sowie theologische Ausbildung. Im Kernbereich Landwirtschaft und Existenzsicherung geht es um die Förderung der Agrarökologie und der Ernährungssouveränität.

Allgemeines Ziel Bildung: Die Zielbevölkerung ist in ihren Kompetenzen gestärkt und befähigt, das Leben selbstbestimmt und eigenständig zu gestalten und gesellschaftliche Prozesse aktiv mitzutragen.

Allgemeines Ziel Landwirtschaft und Existenzsicherung: Mission 21 leistet einen Beitrag zur Erreichung der Ernährungssouveränität, der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und der Stärkung der Resilienz der beteiligten Bevölkerung durch gesicherte Existenzgrundlagen.

Vor Ort

Seit Januar 2018 sind Angel Román Lopez Dollinger und Simone Dollinger in Costa Rica im Einsatz. Angel Román übernimmt Aufgaben an der Partnerorganisation UBL (Projekt 428.1205). Simone Dollinger koordiniert den theologischen Bereich des Lateinamerikaprogramms.

 

Seit Juli 2018 koordiniert Johanna Drach die Projekte in den Bereichen «nichttheologische Bildung» und «Landwirtschaft und Existenzsicherung». Sie lebt zusammen mit ihrem Ehepartner und ihrem Sohn in Arequipa, Peru. Sie unterstützt die Umsetzung des Programms vor Ort, begleitet unsere Partnerorganisationen bei der institutionellen Stärkung und fördert deren Zusammenarbeit und inhaltlichen Austausch.