Kontinental, Kooperationsprogramm

Kooperationsprogramm Lateinamerika

Projektsumme: CHF 1'139'425 (2019)
Projektnummer: 400.1001

Im Kooperationsprogramm sind alle Projekte von Mission 21 in Lateinamerika gebündelt und auf ein gemeinsames Ziel hin ausgerichtet. Damit wird die Wirkung der einzelnen Projekte verstärkt. Mit Spenden für das Kooperationsprogramm ermöglichen Sie, dass Ihre Spende in jene Projekte in Lateinamerika fliesst, in denen das Geld am dringendsten benötigt wird. Über- oder Unterfinanzierungen werden so vermieden.

Hintergrundinformationen

In den vergangenen Jahren haben in vielen Ländern Lateinamerikas positive Veränderungen stattgefunden: Die Armut hat sich innert der letzten zehn Jahre annähernd halbiert. Zudem besuchen insgesamt mehr Menschen eine Schule. Dennoch steht der Kontinent vor grossen Herausforderungen und sieht sich vor allem auch mit sozialer Ungleichheit konfrontiert: Zehn der fünfzehn Länder mit den grössten sozialen Unterschieden weltweit befinden sich in Lateinamerika und in der Karibik. Besonders betroffen sind Frauen, Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und indigene sowie afroamerikanische Bevölkerungsgruppen.

Die Partnerorganisationen von Mission 21 stellen sich den Herausforderungen: Die Projekte im Bereich der Landwirtschaft und Existenzsicherung sowie im Bildungsbereich tragen zu gerechteren Verhältnissen in den lateinamerikanischen Gesellschaften bei. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden dabei unterstützt, die Produktionsmethoden zu verbessern und ökologisch auszurichten. Und Menschen werden in den verschiedensten Bildungsangeboten befähigt, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.

Seit 2018 fasst Mission 21 sämtliche Aktivitäten in Lateinamerika in einem einzigen Programm zusammen. Angel Román Lopez Dollinger und Simone Dollinger stehen zudem für Mission 21 in Costa Rica im Einsatz. Angel Román übernimmt Aufgaben an der Partnerorganisation UBL (Projekt 428.1205). Simone Dollinger koordiniert den theologischen Bereich des Lateinamerikaprogramms.

Projektziele

Thematisch fokussiert sich das Kooperationsprogramm Lateinamerika auf zwei Kernbereiche: Bildung (inkl. theologische Ausbildung) sowie Landwirtschaft und Existenzsicherung. Im Kernbereich Bildung werden folgende Arbeitsbereiche priorisiert: Stärkung von Basiskompetenzen (Persönlichkeitsentwicklung und Leadership) sowie theologische Ausbildung. Im Kernbereich Landwirtschaft und Existenzsicherung geht es um die Förderung der Agrarökologie und der Ernährungssouveränität.

Allgemeines Ziel Bildung: Die Zielbevölkerung ist in ihren Kompetenzen gestärkt und befähigt, das Leben selbstbestimmt und eigenständig zu gestalten und gesellschaftliche Prozesse aktiv mitzutragen.

Allgemeines Ziel Landwirtschaft und Existenzsicherung: Mission 21 leistet einen Beitrag zur Erreichung der Ernährungssouveränität, der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und der Stärkung der Resilienz der beteiligten Bevölkerung durch gesicherte Existenzgrundlagen.

Vor Ort

Seit Januar 2018 sind Angel Román Lopez Dollinger und Simone Dollinger in Costa Rica im Einsatz. Angel Román übernimmt Aufgaben an der Partnerorganisation UBL (Projekt 428.1205). Simone Dollinger koordiniert den theologischen Bereich des Lateinamerikaprogramms.

 

Seit Juli 2018 koordiniert Johanna Drach die Projekte in den Bereichen «nichttheologische Bildung» und «Landwirtschaft und Existenzsicherung». Sie lebt zusammen mit ihrem Ehepartner und ihrem Sohn in Puno, Peru. Sie unterstützt die Umsetzung des Programms vor Ort, begleitet unsere Partnerorganisationen bei der institutionellen Stärkung und fördert deren Zusammenarbeit und inhaltlichen Austausch.